Wie wirkt sich Snus auf unseren Körper aus? Wissenschaftliche Studien auf einfache und klare Weise

Wie wirkt sich Snus auf unseren Körper aus? Wissenschaftliche Studien auf einfache und klare Weise

<p><em>Konsumieren Sie Kautabak oder kommen Sie in Versuchung, ihn zu probieren? M&ouml;chten Sie mehr &uuml;ber die Auswirkungen, Vorteile und Risiken vom Kautabak erfahren? Lesen Sie weiter, um herauszufinden, was fachliche Studien dar&uuml;ber entdeckt haben.</em></p> <p>Der Konsum von Nikotin als legaler Droge ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Obwohl das Rauchen von Zigaretten die h&auml;ufigste Form ist, werden verschiedene "rauchlose" Alternativen immer beliebter. Dazu geh&ouml;rt Kautabak - oder Snus. In folgenden Zeilen werden wir mehr dar&uuml;ber berichten und uns auf die Ergebnisse einschl&auml;giger wissenschaftlicher Studien &uuml;ber die Auswirkungen auf den menschlichen K&ouml;rper konzentrieren.</p> <p><strong>Was ist Kautabak und Snus?</strong></p> <p>Kauen ist eine der &auml;ltesten Formen des Tabakkonsums, welcher die Ureinwohner Amerikas lange vor der Ankunft der Europ&auml;er huldigten. Der Kautabak gewann an Popularit&auml;t jedoch vor allem im 19. Jahrhundert mit der Entwicklung von Tabakunternehmen in Amerika. Er hatte entweder die urspr&uuml;ngliche Form eines Blattes oder wurde zu einem kleinen rechteckigen "Propfen" gepresst.</p> <p>Unabh&auml;ngig vom amerikanischen Markt verwendeten Schweden jedoch bereits im 18. Jahrhundert ihr eigenes Produkt - Snus, eine Variante des trockenen Schnupftabaks, der hinter die Oberlippe eingef&uuml;hrt wird. Snus ist nicht fermentiert, und obwohl er &auml;hnlich wie Kautabak verwendet wird, m&uuml;ssen die freigesetzten S&auml;fte nicht ausgespuckt werden. Er wird mit Dampf pasteurisiert. In Amerika ist ein &auml;hnliches Produkt unter dem Namen Dip bekannt, welches sich jedoch im Herstellungsprozess von dem skandinavischen Produkt unterscheidet.</p> <p>Die meisten modernen Kautabak-Sorten werden aus getrockneten und geschnittenen Bl&auml;ttern hergestellt, die fermentiert und weiterverarbeitet werden. Sie k&ouml;nnen auch ges&uuml;&szlig;t und unterschiedlich aromatisiert werden.</p> <p>Die derzeit auf unserem Markt am h&auml;ufigsten verkauften Produkte sind in Form von kleinen Beuteln, die mit Tabak gef&uuml;llt sind, unter die Oberlippe geschoben werden und kein Bed&uuml;rfnis nach Spucken ausl&ouml;sen. Diese Beutelchen werden als portionierter <strong>Snus bezeichnet. </strong>W&auml;hlen k&ouml;nnen Sie gerne zwischen dem <a href="https://snuskingdom.com/german/catalogsearch/result/?q=brown">braunen (brown)</a>, <a href="https://snuskingdom.com/german/snus-type/white-portion.html">wei&szlig;en (white)</a>, <a href="https://snuskingdom.com/german/snus-type/dry.html">wei&szlig;en trockenen (<strong>white dry</strong>)</a> <strong>oder ganz wei&szlig;en Snus (all white)</strong>, welcher synthetisches Nikotin ohne Tabak enth&auml;lt.</p> <p><strong>Was sind Nikotinbeutel?</strong></p> <p>Eine eigene Kategorie sind &bdquo;<a href="https://snuskingdom.com/german/snus-type/all-white-portion.html">All White&ldquo;-Nikotinbeutel</a>, die eine wei&szlig;e Oberfl&auml;che haben. Sie verf&auml;rben die Z&auml;hne nicht und geben den Geschmack zusammen mit dem Nikotin nach und nach frei. Sie finden die Beutel in vielen Geschmacksrichtungen und Gr&ouml;&szlig;en, sodass Sie mit Sicherheit diejenige finden, die am besten zu Ihnen passt.</p> <p>Der gr&ouml;&szlig;te Unterschied zwischen Nikotinbeuteln und Snus besteht darin, dass Nikotinbeutel keinen Tabak enthalten.</p> <p><strong>Was sind die Vorteile des Snuskonsums? </strong></p> <p>Bei der Verwendung von Snus wird der Tabak nicht verbrannt, so dass die Person keine Verbrennungsprodukte in den K&ouml;rper aufnimmt, die nachweislich das Gesundheitsrisiko erheblich erh&ouml;hen. Nikotin gelangt ins Blut durch Absorbierung &uuml;ber die Mundschleimhaut, wobei Bronchien und Lungen umgangen sind. Auf diese Weise st&ouml;rt der Benutzer seine Umgebung nicht und kann das Produkt auch an Orten einnehmen, an denen das Rauchen verboten ist. Damit kann auch Hilfe bei der Raucherentw&ouml;hnung zusammenh&auml;ngen.</p> <p><strong>Welche Auswirkungen hat Nikotin auf unseren K&ouml;rper?</strong></p> <p>Bevor auf die Studien &uuml;ber die Auswirkungen von Kautabak und Snus auf den menschlichen K&ouml;rper eingegangen wird, ist es wichtig, die Auswirkungen von Nikotin zu erw&auml;hnen, das in allen Produkten enthalten ist, unabh&auml;ngig davon, wie sie verwendet werden.</p> <p>Nikotin beeinflusst das zentrale Nervensystem und erzeugt durch Dopamin angenehme Empfindungen, an die sich der K&ouml;rper schnell gew&ouml;hnt und nach denen er sich dann sehnt. Eine normale Nikotindosis f&uuml;hrt zu einem leicht euphorischen Gef&uuml;hl der Erheiterung, Entspannung und einem gesteigerten Selbstwertgef&uuml;hl. Der Konsument hat ein geringeres Schlafbed&uuml;rfnis und ist weniger empfindlich und reizbar. Kurzfristig kann es zu einer Verbesserung des Ged&auml;chtnisses, der Konzentration oder der Hand-Augen-Koordination kommen. Nach anf&auml;nglicher Stimulierung kommt es jedoch zu einer Phase des leichten R&uuml;ckgangs.</p> <p>Das Herz-Kreislauf-System reagiert mit einer Erh&ouml;hung der Herzfrequenz und des Blutdrucks. Das Verdauungssystem reagiert mit Harndrang und Beschleunigung der Darmperistaltik. Der Appetit wird durch die Freisetzung von Glykogen, einer Speicherform von Zucker, gebremst.</p> <p>Nikotin macht leicht s&uuml;chtig, und wenn man pl&ouml;tzlich aufh&ouml;rt, Nikotin zu konsumieren, treten Entzugserscheinungen auf, darunter Schwindelanf&auml;lle, Depressionen, Reizbarkeit, Angstzust&auml;nde, Schlaf- und Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, M&uuml;digkeit, gesteigerter Appetit und viel mehr.</p> <p><strong>Was sagen wissenschaftliche Studien &uuml;ber Snus?</strong></p> <p>Die meisten verf&uuml;gbaren Studien untersuchen die Gesundheitsrisiken vom rauchlosen Tabak im Allgemeinen. Allerdings versteckt sich unter diesem Begriff eine gro&szlig;e Vielfalt von Produkten, die sich vom skandinavischen Snus und vom amerikanischen &bdquo;spucklosen&ldquo; Tabaks, der auch Snus genannt wird, deutlich unterscheiden.</p> <p>Diese beiden Produkte werden aus unfermentiertem, pasteurisiertem und luftgetrocknetem Tabak hergestellt. Dieses Herstellungsverfahren hat eine Schl&uuml;sselbedeutung f&uuml;r Reduzierung des Gehalts an bekannten gef&auml;hrlichen Stoffen wie Nitrite, Tabaknitrosamine (TSNA), polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAH) und fl&uuml;chtige Aldehyde. Diese entstehen, wenn Tabak fermentiert und zu anderen rauchlosen Produkten getrocknet wird.</p> <p>Schwedischer Snus h&auml;lt sich an die Industrienorm GothiaTek, die die H&ouml;chstwerte f&uuml;r einzelne Schadstoffe festlegt. Die Einhaltung dieser Normen zeigt, dass, solange der Gehalt an bestimmten Stoffen unter einem bestimmten Niveau liegt, werden die Gesundheitsrisiken dieser Produkte proportional reduziert.</p> <p><strong>Ist der Konsum von rauchlosen Tabakerzeugnissen ges&uuml;nder?</strong></p> <p>Obwohl die gesundheitlichen Risiken von rauchlosen Tabakprodukten geringer sind als die von Zigaretten, sollte nicht &uuml;bersehen werden, dass auch diese Produkte bei langfristigem Konsum ihre eigenen Gesundheitsrisiken entfalten. Zu den h&auml;ufigsten geh&ouml;ren folgende:</p> <p><strong>Krankheiten der Mundh&ouml;hle</strong></p> <p>In der Mundh&ouml;hle besteht die Gefahr der Entwicklung von <strong>Leukoplakie </strong>durch rauchlose Tabakprodukte - wei&szlig;e, umschriebene L&auml;sionen auf der Schleimhaut, die sich zu einem b&ouml;sartigen Tumor entwickeln k&ouml;nnen. Ein weiteres Risiko ist die Entwicklung von <strong>Parodontitis </strong>- zur&uuml;ckweichendes Zahnfleisch, das zu Zahnverlust f&uuml;hren kann. Zahnfleischentz&uuml;ndung und Gelbf&auml;rbung der Z&auml;hne sind sehr h&auml;ufig.</p> <p>Krebs</p> <p>W&auml;hrend Zigarettenrauchen nachweislich f&uuml;r die meisten Lungenkrebsf&auml;lle verantwortlich ist, ist dies bei rauchlosen Tabakerzeugnissen nicht der Fall. Es besteht jedoch ein erh&ouml;htes Risiko der Entstehung von Krebserkrankungen der Mundh&ouml;hle, der Speiser&ouml;hre und der Bauchspeicheldr&uuml;se, da diese Produkte immer noch etwa 30 verschiedene Karzinogene enthalten (Zigaretten haben doppelt so viele).</p> <p>Kardiovaskul&auml;re Erkrankungen</p> <p>Der Konsum von rauchlosen Tabakerzeugnissen kann Bluthochdruck, ein h&ouml;heres Risiko der Entstehung von Herzkrankheiten und pl&ouml;tzliche Schlaganf&auml;lle verursachen.</p> <p>Im Jahr 2018 ver&ouml;ffentlichte eine Gruppe von Forschern um Brian L. Rostron, den Gesundheitsexperten der US-amerikanischen FDA, eine detaillierte <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6196954/"><strong>Metaanalyse</strong></a> bestehender Studien, die diese Risiken bei Konsumenten vom rauchlosen Tabak in den USA und Schweden untersuchten. Die Studie ergab ein <strong>erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r Herzkrankheiten und Schlaganf&auml;lle </strong>bei US-Konsumenten, nicht aber bei schwedischen Konsumenten. Dieser Unterschied k&ouml;nnte auf die unterschiedlichen Schadstoffgehalte zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein, die in Schweden durch die Gothia-Tek-Norm begrenzt werden.</p> <p>Die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen, dass keine Form des Nikotinkonsums ohne gesundheitliche Risiken besteht. Die <strong>einzelnen Tabakwaren unterscheiden sich jedoch erheblich in Bezug auf das Ausma&szlig; dieser Risiken, und schwedischer Snus geh&ouml;rt zu den Produkten, bei denen die Risiken so weit wie m&ouml;glich ausgeschlossen sind.</strong></p> <p>&nbsp;</p>