<img src="{{media url=wysiwyg/tomatoes.jpg}}" alt="" /> <p><strong>Nikotin ist ein wesentlicher Bestandteil von Zigaretten, Snus und Nikotinbeuteln. Es wird besonders gesch&auml;tzt, weil es kurzfristig Wohlbefinden und einen Anstieg der Endorphine hervorrufen kann, was die Stimmung hebt. Doch nur wenige wissen, dass Nikotin nicht nur in rauchbaren und rauchfreien Tabakprodukten, sondern auch in Tomaten und vielen anderen Lebensmitteln vorkommt. Welche Nahrungsmittel sind das und wie viel Nikotin enthalten sie?</strong></p> <h2><span style="font-weight: 400;">Was ist Nikotin?</span></h2> <p><span style="font-weight: 400;">Zun&auml;chst ist es wichtig zu verstehen, was Nikotin ist und </span><strong>welche Auswirkungen es auf unseren K&ouml;rper hat.</strong></p> <p><span style="font-weight: 400;">Nikotin ist ein Stimulans, das die </span><strong>Kommunikation zwischen dem Gehirn und anderen K&ouml;rperteilen</strong><span style="font-weight: 400;"> beschleunigt. Es ist der psychoaktive Wirkstoff in rauchbaren und rauchlosen Tabakprodukten wie Zigaretten, </span><a href="https://snuskingdom.com/german/vape-kingdom.html"><strong>Vape</strong></a><span style="font-weight: 400;"> und Snus.&nbsp;</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Bei der Verwendung von Snus oder &auml;hnlichen Produkten wird Nikotin </span><strong>allm&auml;hlich ins Blut freigesetzt</strong><span style="font-weight: 400;">. Sobald es ins Gehirn gelangt, bindet es sich an Acetylcholinrezeptoren, wodurch Gl&uuml;cksmolek&uuml;le freigesetzt werden, die das Wohlbefinden steigern.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Nikotin hat zwar ein Suchtpotenzial, ist jedoch </span><strong>nicht krebserregend</strong><span style="font-weight: 400;">. Keine wissenschaftlichen Studien haben bislang best&auml;tigt, dass Nikotin direkt Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Die Wirkung von Nikotin kann je nach Gewicht, Alter, Gesundheitszustand und Konsumerfahrung variieren und l&auml;sst sich in </span><strong>kurzfristige und langfristige Effekte</strong><span style="font-weight: 400;"> unterteilen.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Zu den kurzfristigen Effekten z&auml;hlen gesteigertes </span><strong>Gl&uuml;cksgef&uuml;hl</strong><span style="font-weight: 400;">, leichte Stimulation und Entspannung. In manchen F&auml;llen, insbesondere bei der Verwendung eines zu starken Produkts, k&ouml;nnen auch Schwindel, Kopfschmerzen oder &Uuml;belkeit auftreten.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">H&auml;ufiger und regelm&auml;&szlig;iger Konsum von Nikotin </span><strong>kann</strong> <strong>langfristige Auswirkungen haben</strong><span style="font-weight: 400;">, darunter verminderte Selbstkontrolle, schlechtere Konzentration, reduzierte kognitive F&auml;higkeiten und ein erh&ouml;htes Risiko f&uuml;r Alzheimer.</span></p> <h2><span style="font-weight: 400;">Woher kommt Nikotin?</span></h2> <p><span style="font-weight: 400;">Nikotin ist keine k&uuml;nstliche Substanz, sondern kommt direkt aus der Natur. Es wird aus den Bl&auml;ttern der </span><strong>Pflanze Nicotiana tabacum</strong><span style="font-weight: 400;"> gewonnen, die zur Familie der Nachtschattengew&auml;chse geh&ouml;rt, auch bekannt unter dem lateinischen Namen Solanaceae.&nbsp;</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Die einzige Ausnahme bildet </span><strong>synthetisches Nikotin</strong><span style="font-weight: 400;">, das im Labor hergestellt wird, keinen Tabak enth&auml;lt und bei der Herstellung von Nikotinbeuteln verwendet wird.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Nicht nur Nicotiana tabacum geh&ouml;rt zur Familie der Fliedergew&auml;chse. Dazu geh&ouml;ren auch:&nbsp;</span></p> <ul> <li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><strong>Wild wachsende Pflanzen</strong><span style="font-weight: 400;"> &ndash; zum Beispiel Schwarzer Nachtschatten, Gemeiner Stechapfel, Schwarzes Bilsenkraut, Tollkirsche oder Skopolienkraut. Viele von ihnen zeichnen sich dadurch aus, dass sie giftig sind.</span></li> <li style="font-weight: 400;" aria-level="1"><strong>Wirtschaftlich wichtige Pflanzen </strong><span style="font-weight: 400;">&ndash; Pflanzen, die f&uuml;r die Lebensmittelindustrie von entscheidender Bedeutung sind, geh&ouml;ren zur Familie der Fliedergew&auml;chse. Dabei handelt es sich vor allem um Einj&auml;hrigen Pfeffer, Speisetomate, Kartoffelflieder und Auberginenflieder.</span></li> </ul> <p><span style="font-weight: 400;">Einfach ausgedr&uuml;ckt geh&ouml;ren viele Nutzpflanzen, die wir regelm&auml;&szlig;ig essen, </span><strong>zur selben Familie</strong><span style="font-weight: 400;"> wie die Pflanze, die eine wichtige Zutat bei der Herstellung von </span><a href="https://snuskingdom.com/german/snus-kingdom.html"><span style="font-weight: 400;">Snus</span></a><span style="font-weight: 400;"> oder Vape ist.</span></p> <h2><span style="font-weight: 400;">Enthalten Tomaten Nikotin?</span></h2> <p><span style="font-weight: 400;">Tomaten geh&ouml;ren zu den Nutzpflanzen der Familie der Nachtschattengew&auml;chse und enthalten Nikotin. Es ist jedoch wichtig anzumerken, dass die Nikotinmenge in Tomaten im Vergleich zu klassischen Zigaretten oder Snusbeuteln wesentlich geringer ist. Deshalb wird der Nikotingehalt nicht wie bei Tabakprodukten &uuml;blich in Milligramm (mg), sondern in Mikrogramm (&mu;g) angegeben.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Eine durchschnittliche rote Tomate enth&auml;lt etwa 7,1 bis 7,3 &mu;g/g Nikotin. Das bedeutet, dass ein Gramm des Gem&uuml;ses etwa 7,1 Mikrogramm Nikotin oder </span><strong>0,0071 Milligramm</strong><span style="font-weight: 400;"> enth&auml;lt.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Besonders interessant ist, dass der Nikotingehalt in Tomaten mit zunehmender Reife </span><strong>deutlich abnimmt</strong><span style="font-weight: 400;">. Unreife gr&uuml;ne Fr&uuml;chte enthalten fast f&uuml;nfmal mehr dieser Substanz als reife rote.</span></p> <h2><span style="font-weight: 400;">Tomaten und Nikotin &ndash; wie viele muss man essen, um den Nikotin rush zu sp&uuml;ren?</span></h2> <p><span style="font-weight: 400;">Um diese Frage zu beantworten, m&uuml;ssen wir herausfinden, </span><strong>wie viel Nikotin</strong><span style="font-weight: 400;"> ein regelm&auml;&szlig;iger Raucher oder Snus-Konsument aufnimmt.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Eine Zigarette enth&auml;lt etwa 10 bis 12 mg Nikotin, von denen </span><strong>1,1 bis 1,8 mg</strong><span style="font-weight: 400;"> in den K&ouml;rper gelangen. Wenn man eine Packung pro Tag raucht, nimmt man etwa 22 bis 36 mg Nikotin auf.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Bei Snus ist der Prozess etwas anders. Es h&auml;ngt davon ab, wie stark das Produkt ist und wie viele Beutel man verwendet. Die schw&auml;chsten Snus-Sorten enthalten 8 bis 10 mg Nikotin, w&auml;hrend die st&auml;rksten &uuml;ber 45 mg enthalten k&ouml;nnen.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Angenommen, man nimmt t&auml;glich etwa 35 mg Nikotin aus Zigaretten oder Snus zu sich. Um diese Menge durch Tomaten zu ersetzen, m&uuml;sste man fast </span><strong>493 kg Tomaten</strong><span style="font-weight: 400;"> pro Tag essen.</span></p> <h2><span style="font-weight: 400;">Andere Lebensmittel, die Nikotin enthalten</span></h2> <p><strong>Sie wissen bereits</strong><span style="font-weight: 400;">, wie viel Nikotin eine Tomate enth&auml;lt. Was ist mit anderen Lebensmitteln?</span></p> <h3><span style="font-weight: 400;">Kartoffeln</span></h3> <p><span style="font-weight: 400;">Kartoffeln haben einen etwas h&ouml;heren Nikotingehalt als Tomaten. Experten zufolge enthalten sie etwa </span><strong>15 Mikrogramm Nikotin pro Gramm</strong><span style="font-weight: 400;">. M&ouml;chte man also 35 mg Nikotin aus Zigaretten oder Snus durch Kartoffeln ersetzen, m&uuml;sste man etwa 2.333 St&uuml;ck essen (vorausgesetzt, eine Kartoffel wiegt 150 bis 200 Gramm).</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Der Nikotingehalt von Kartoffeln kann sich leicht erh&ouml;hen, wenn man sie </span><strong>p&uuml;riert oder reibt</strong><span style="font-weight: 400;">. In solchen F&auml;llen kann der Gehalt sogar &uuml;ber 50 &mu;g Nikotin pro Gramm liegen.</span></p> <h3><span style="font-weight: 400;">Paprika</span></h3> <h3><span style="font-weight: 400;">Der Paprika &auml;hnelt der Tomate in Bezug auf den Nikotingehalt. Es ist richtig, dass gr&uuml;ne unreife Fr&uuml;chte mehr Nikotin enthalten als reife. Genauer gesagt liegt der Gehalt bei </span><strong>7,7 bis 9,2 &micro;g pro Gramm</strong><span style="font-weight: 400;">.</span></h3> <h3><span style="font-weight: 400;">Neben den g&auml;ngigen Paprikasorten enthalten auch </span><strong>Chilischoten</strong><span style="font-weight: 400;"> Nikotin. Der Gehalt liegt &auml;hnlich bei 7,7 bis 9,2 &mu;g pro Gramm.</span></h3> <h3><span style="font-weight: 400;">Aubergine</span></h3> <p><span style="font-weight: 400;">Das beliebte lila Gem&uuml;se enth&auml;lt neben Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien auch Nikotin. Sein Gehalt betr&auml;gt </span><strong>100 &micro;g pro Gramm</strong><span style="font-weight: 400;">, was im Vergleich zu Paprika, Tomaten oder Kartoffeln deutlich h&ouml;her ist.</span></p> <h3><span style="font-weight: 400;">Allerdings sind selbst 100 &mu;g/g immer noch nicht so viel, dass man Zigaretten, E-Zigaretten oder Snus durch dieses Gem&uuml;se ersetzen k&ouml;nnte. F&uuml;r 35 mg Nikotin m&uuml;sste man etwa </span><strong>350 Auberginen</strong><span style="font-weight: 400;"> pro Tag essen, wenn man davon ausgeht, dass eine davon 300 Gramm wiegt.</span></h3> <h3><span style="font-weight: 400;">Blumenkohl und Kohl</span></h3> <p><span style="font-weight: 400;">Nikotin ist auch in Blumenkohl enthalten, wobei sein Gehalt haupts&auml;chlich von der Sorte abh&auml;ngt. Untersuchungen zeigen, dass er zwischen </span><strong>7 und 16 &mu;g Nikotin pro Gramm</strong><span style="font-weight: 400;"> enthalten kann.</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Auch im Kohl findet sich Nikotin, allerdings in geringeren Mengen als im Blumenkohl. Die meisten Kohlsorten enthalten </span><strong>nur 1 bis maximal 2 &micro;g Nikotin pro Gramm.</strong></p> <h3><span style="font-weight: 400;">Tee</span></h3> <p><span style="font-weight: 400;">Nikotin ist auch in einigen Teemischungen enthalten, die Pflanzen aus der Familie der Fliedergew&auml;chse enthalten, meistens </span><strong>Salbei oder Distel</strong><span style="font-weight: 400;">. Die genaue Nikotinmenge variiert je nach Zusammensetzung des Produkts, betr&auml;gt jedoch in der Regel nicht mehr als 150 &mu;g/g.</span></p> <h3><span style="font-weight: 400;">Spinat</span></h3> <p><span style="font-weight: 400;">Spinat ist ein Gem&uuml;se, das reich an vielen gesundheitsf&ouml;rdernden Stoffen ist. Dar&uuml;ber hinaus ist auch Nikotin enthalten, dessen Anteil </span><strong>1, maximal 2 &micro;g pro Gramm </strong><span style="font-weight: 400;">erreicht.</span></p> <h3><span style="font-weight: 400;">N&uuml;sse</span></h3> <p><span style="font-weight: 400;">N&uuml;sse enthalten kein Nikotin, jedoch darf ein weiteres stimulierendes </span><strong>Alkaloid namens Arecolin</strong><span style="font-weight: 400;"> nicht in unserer Liste fehlen. Arecolin wirkt parasympathomimetisch und basiert auf Nikotins&auml;ure. Es hat eine &auml;hnliche Wirkung wie Nikotin selbst und kommt vor allem in Arekan&uuml;ssen vor, die aufgrund ihrer psychoaktiven Wirkung gekaut werden.</span></p> <h2><span style="font-weight: 400;">Beeintr&auml;chtigen nikotinhaltige Lebensmittel die Gesundheit?</span></h2> <p><span style="font-weight: 400;">Der Nikotingehalt in Pflanzen ist minimal und hat daher keine Auswirkungen auf den K&ouml;rper, au&szlig;er bei Personen </span><strong>mit sehr starker Allergie dagegen</strong><span style="font-weight: 400;">.&nbsp;</span></p> <p><span style="font-weight: 400;">Trotz der geringen Menge spielt Nikotin </span><strong>in Pflanzen eine Schl&uuml;sselrolle</strong><span style="font-weight: 400;">. Es hilft den Pflanzen, verschiedene Krankheiten zu bek&auml;mpfen und sch&uuml;tzt sie vor Insekten, was wiederum den Bedarf an aggressiven chemischen Sprays reduziert.</span></p>